Solarfassade planen: PV-Fassade vs BIPV

Dez. 10, 2025

Solarfassaden: Ästhetische Gebäudehülle und Kraftwerk in einem

Solarfassaden verbinden moderne Architektur mit eigener Stromerzeugung. Sie machen aus der Gebäudehülle ein aktives Bauteil, das Energie liefert, Kosten senkt und die Optik aufwertet. Im Folgenden erfahren Sie, wie Solarfassaden funktionieren, welche Varianten es gibt, worauf Hausbesitzer achten sollten und wie Bam Vertrieb GmbH Sie bei der Planung unterstützt.

Was ist eine Solarfassade und wie funktioniert sie?

Eine Solarfassade ist eine Gebäudefassade, in die Photovoltaik-Module integriert sind. Diese Module wandeln Sonnenlicht in Strom um, ähnlich wie auf dem Dach – nur vertikal oder mit leichter Neigung an der Außenwand.

Technisch kommen vor allem zwei Prinzipien zum Einsatz:

  • Aufgesetzte PV-Fassade: PV-Module werden vor eine bestehende Außenwand montiert, ähnlich einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade. Dahinter kann Dämmung liegen, die energetische Sanierung und Stromerzeugung kombiniert.
  • Integrierte PV-Fassade (BIPV): Die Solarmodule sind selbst Teil der Fassade (z.B. Glas-Glas-Module als Fassadenelement). Hier werden konstruktive, optische und energetische Funktionen in einem Bauteil vereint.

Über einen Wechselrichter wird der erzeugte Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom umgewandelt. Der Strom kann direkt im Haus genutzt, in Batteriespeichern zwischengespeichert oder ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Warum Solarfassaden für Hausbesitzer immer attraktiver werden

Seit 2025 spielen Solarfassaden eine zunehmend wichtige Rolle in der privaten Energieversorgung. Gründe dafür sind:

  • Begrenzte Dachflächen: Gerade bei kleinen Dächern oder bereits belegten Dachflächen kann die Fassade zusätzliche PV-Fläche bieten.
  • Besserer Winterertrag: Steile oder vertikale Module profitieren im Winter von tief stehender Sonne und können Erträge stabilisieren.
  • Design und Wertsteigerung: Moderne Solarfassaden sind in unterschiedlichen Farben, Gläsern und Strukturen verfügbar und werten die Optik des Hauses auf.
  • Energieeffizienz: In Kombination mit Wärmedämmung sinkt der Heizbedarf, während gleichzeitig Strom erzeugt wird.

Welche Arten von Solarfassaden gibt es?

Aufgesetzte PV-Fassade vs. integrierte BIPV

Für Einfamilienhäuser und modernisierte Bestandsgebäude kommen vor allem zwei Lösungen in Frage:

  • Aufgesetzte PV-Fassade: Ideal bei ohnehin geplanten Fassadensanierungen. Standard-PV-Module werden mit Fassadenhaltern montiert. Kosten meist geringer, hohe technische Standardisierung.
  • BIPV-Elemente: Architektonisch hochwertige Lösung, bei der Module die äußere Fassadenschicht bilden. Große Freiheit beim Design, aber höhere Planungsanforderungen und meist höhere Investitionen.

Materialien, Farben und Gestaltungsmöglichkeiten

Moderne Solar-Fassadenelemente sind ästhetisch deutlich weiter als klassische „blaue“ Module. Möglich sind unter anderem:

  • Glas-Glas-Module mit teiltransparenter oder vollfarbiger Deckschicht
  • Strukturgläser mit matter Optik, passend zu Putz- oder Steinoberflächen
  • Verschiedene Zelltechnologien (Monokristallin, Dünnschicht) für unterschiedliche Farbwirkungen

Dadurch lassen sich Solarfassaden harmonisch in bestehende oder geplante Architektur integrieren – von moderner Stadtvilla bis zum funktionalen Anbau.

Vorteile und Grenzen von Solarfassaden im Überblick

Energie, Optik, Kosten – ein realistischer Blick

Solarfassaden sind kein Allheilmittel, können aber in vielen Fällen Dach-PV ideal ergänzen:

  • Energieertrag: Fassaden liefern in der Regel weniger Jahresertrag pro m² als optimal ausgerichtete Dachflächen, gleichen aber Ertragsschwankungen im Jahresverlauf aus.
  • Gestaltungsfreiheit: Anders als viele Dachflächen ist die Fassade oft frei gestaltbar, z.B. mit farbigen oder homogenen Elementen.
  • Investition: Höher als bei einer einfachen Fassadenverkleidung – dafür doppelte Funktion (Wetterschutz + Stromerzeugung) und potenzielle Wertsteigerung des Gebäudes.

Vergleich: Solarfassade vs. klassische Dach-PV

Die folgende vereinfachte Gegenüberstellung zeigt typische Tendenzen (konkrete Werte hängen vom Objekt ab):

Vergleichstabelle Solarfassade / Dach-PV

  • Ausrichtung:
    • Solarfassade: Vertikal, häufig Ost/Süd/West-Kombination
    • Dach-PV: Meist Süd- oder Südwestdach
  • Jahresertrag pro kWp:
    • Solarfassade: Tendenziell geringer, dafür stärker in Wintermonaten
    • Dach-PV: Höherer Sommerertrag, klassische Hauptenergiequelle
  • Einbindung in die Architektur:
    • Solarfassade: Hoher Gestaltungsspielraum, Design-Element
    • Dach-PV: Optisch oft weniger präsent, dafür Standardlösung
  • Investitionsniveau:
    • Solarfassade: Höher pro m², aber Mehrfachnutzen (Fassade + PV)
    • Dach-PV: Günstiger pro kWp, etablierte Standardtechnik

Planungsschritte für Hausbesitzer: Von der Idee zur Solarfassade

Gebäudeanalyse und Ausrichtung

Am Anfang steht eine sorgfältige Analyse:

  • Welche Fassadenseiten erhalten ausreichend Sonne (Süd, Südost, Südwest, West)?
  • Ist eine Fassadensanierung ohnehin geplant (Dämmung, neue Bekleidung)?
  • Wie ist der aktuelle Heiz- und Strombedarf des Hauses?

Systemauswahl und Materialwahl

Je nach Gebäudetyp und Budget wird entschieden, ob aufgesetzte Systeme oder integrierte BIPV sinnvoll sind. Wichtige Fragen:

  • Reicht eine standardisierte PV-Fassade oder wird eine architektonisch hochwertige Sonderlösung gewünscht?
  • Soll die Fassade zusätzlich wärmegedämmt werden?
  • Wie sollen Farbe und Oberfläche der Module mit Fenstern, Dach und Umgebungsbebauung harmonieren?

Rechtliche Rahmenbedingungen und Förderung

In Deutschland sind Genehmigungsfragen und Förderung relevant:

  • Baugenehmigung: Je nach Bundesland und Ausführung kann eine Genehmigung nötig sein.
  • Förderprogramme: Bund, Länder und Kommunen unterstützen teilweise PV und Sanierungen. Ein Abgleich mit aktuellen Förderprogrammen lohnt sich.
  • Netzanschluss: Anmeldung der PV-Anlage beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister.

Bam Vertrieb GmbH: Ihr Partner für hochwertige Fassadenlösungen im Onlinehandel

Die Bam Vertrieb GmbH mit Sitz in der Horsterstraße 101, 45968 Gladbeck und dem weiteren Standort Schepersweg 35, 46485 Wesel, ist ein spezialisierter Baustoff-Onlinehändler. Unser Anspruch: „Wir wollen nicht einfach nur mitspielen – wir wollen Maßstäbe setzen.“

Mit Fachwissen, kreativer Energie und absoluter Kundenorientierung unterstützen wir Haus- und Gartenbesitzer sowie Heimwerker in Deutschland dabei, ihr Eigenheim nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch aufzuwerten – etwa durch moderne Fassadenmaterialien, die sich mit Solartechnik kombinieren lassen.

Über unsere WordPress-basierte Plattform https://bam-vertrieb.de bieten wir registrierten Benutzern einen komfortablen Zugang zu unserem Sortiment. Ein integriertes Login-System ermöglicht es, Bestellungen, Projektdaten und Anfragen zentral zu verwalten. Bei vergessenem Passwort geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren Benutzernamen ein und erhalten Anweisungen zum Zurücksetzen.

Auf Instagram teilen wir Inspirationen rund um Baustoffe und Gestaltungsideen: https://www.instagram.com/bam.vertrieb.gmbh/.

Wie Sie den nächsten Schritt in Richtung Solarfassade gehen können

Solarfassaden verbinden Energieerzeugung und Fassadengestaltung – besonders interessant, wenn ohnehin eine Modernisierung ansteht oder das Dach begrenzte PV-Fläche bietet. Entscheidend sind eine durchdachte Gebäudeanalyse, die Auswahl passender Systeme und Materialien sowie die Berücksichtigung rechtlicher und fördertechnischer Rahmenbedingungen.

Wenn Sie Ihr Haus aufwerten und gleichzeitig die Grundlage für eine zukünftige Solarfassade schaffen möchten, finden Sie auf https://bam-vertrieb.de hochwertige Baustoffe und kompetente Unterstützung. So wird Ihre Gebäudehülle Schritt für Schritt zum modernen, energieaktiven Gestaltungselement.